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Die Fohlengeburt
Sie sind wohl der Höhepunkt für jeden Züchter. Damit beginnt für den Pferdehalter wieder ein neues, arbeitsreiches Jahr. Von April bis Juni ist damit in unserem Raum zu rechnen. Danach folgt nach Wunsch die Deckung mit den ausgewählten Hengsten, wobei die Stute vom Hengst frei gedeckt wird. Das Fohlen ist dabei ständig bei seiner Mutter. Sie verbringen diese Zeit Tag und Nacht in einer eingezäunten Weide. Nach ca. 7-10 Tagen, und der Rücksprache mit dem Hengsthalter wird die Stute vom Besitzer wieder nach Hause gebracht. Die Trächtigkeit mit dieser Methode beträgt fast 100 %. Die Fohlen gewöhnen wir natürlich schon von Beginn ihres Lebens an Halfter, Führstrick, putzen, Hänger fahren und das Wasser aus dem Gartenschlauch. Füße aufheben ist dabei ein ganz wichtiger Punkt. Denn die kleinen Pferde werden schnell stark und nach den Sommermonaten auf der Alm ist es teilweise nicht einfach, noch alles in Ruhe und ohne Stress zu lernen. Dabei wollen wir darauf hinweisen, die Fohlen nicht in der Länge der Arbeit zu überfordern. Eine Lektion genügt vollkommen. Die kann nach Bedarf einmal wiederholt werden. Sobald sich die jungen Geschöpfe nicht mehr konzentrieren können, wird nichts mehr draus, und es gibt nicht immer ein freudiges Ende. Wer Kinder hat, weiß wovon wir sprechen. Die Arbeit mit Fohlen und Jungpferden soll immer mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden.

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