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Die Alpung
Die Alpung unserer Pferde beginnt Mitte Juni und dauert bis Ende September. Die Gemeinschaftsalm liegt auf 1300 - 1800 m Seehöhe, die von ca. 15 Pferden heimischer Rassen beweidet wird. In der Fläche sind Wald, sowie Naturmoor, Bergwiesen und Felsgelände enthalten. Somit wird vom Fohlenalter an die Trittsicherheit, Furchtlosigkeit und natürliche Aufzucht garantiert. Der Hirte sieht die Herde, die sich im Normalfall nicht teilt, jeden Tag und begutachtet, ob keines seiner Pflegetiere krank oder verletzt ist. Sollte dies der Fall sein, wird sofort der Besitzer informiert und kann das Nötige veranlassen. Mit Hilfe der Glocken, die die Pferde umgehängt haben, kann der Hirte meistens hören, wo sich die Tiere befinden, das in diesem Gebiet nicht immer einfach ist. Das schlechte Wetter, Nebel, die rauschenden Wildbäche und auch manchmal ein Schneefall erschweren die Arbeit erheblich, denn die Herde ist Tag und Nacht im Freien. Stallgebäude, so wie bei den Milchviehalmen gibt es nicht. Rund um die Pferdealm gibt es einige Hochalmen von Milchviehbauern und eine Gemeinschaftsalm für Schafe. Diese sind jedoch im Hochsommer von Anfang Juli auf noch höherem Weidegelände und kommen erst Mitte August wieder dorthin zurück. Inzwischen ist das Milchvieh wieder von den Hochalmen verschwunden und die Schafe beginnen mit der Nachweide. Auch die Pferde lassen sich den Genuss nicht entgehen und vervollständigen den Kreislauf der Almwirtschaft.
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